Dorffunk 12/2021

Liebe Molschleberinnen, liebe Molschleber, 

nach über einem Jahr Pause konnten wir am 30. Oktober wieder unser traditionelles Herbstfeuer hinter dem Sportplatz veranstalten. Nachdem am Nachmittag viele Einwohner Molschlebens ihre Baumschnittabfälle zum Verbrennen angeliefert hatten, konnte gegen 17:00 Uhr das Traditionsfeuer angebrannt werden.
Gefühlt war das ganze Dorf unterwegs um den Anblick des Feuers zu genießen, sich zu wärmen oder einfach mal bei Bratwurst und Getränken mit anderen quatschen. Solche Zusammenkünfte haben in letzter Zeit einfach gefehlt und viele freuten sich ein wenig das alte „Leben“ zu genießen.  Ein großer Dank gilt den Organisatoren, dem TSV 90, der Freiwilligen Feuerwehr, der HAB GmbH, Max Oschmann und Vanessa Frommann.

Leider war dies nur von kurzer Dauer, und so haben uns die ansteigenden Infektionszahlen und die damit verbundenen Quarantäneanordnungen im Dorf eingeholt. Anfang November mussten wir unseren Kindergarten für zwei Wochen schließen, da eine ordnungsgemäße Betreuung personell nicht mehr gewährleistet war. Ich hoffe, dass, wenn Sie heute das Amtsblatt in den Händen halten, wir die Schließung bereits aufheben konnten und einen zum Infektionsgeschehen angepassten Betrieb unseres Kindergartens wieder aufgenommen haben.

Die im letzten Dorffunk angekündigte Senioren-Weihnachtsfeier, können wir leider aus den uns allen bekannten Gründen auch in diesem Jahr nicht durchführen. Ich persönlich finde dies sehr schade, denke aber auch im Interesse unserer Senioren sollten wir hier kein Risiko eingehen und die Feier zu einem späteren Zeitpunkt nachholen. Aufgehoben ist nicht aufgeschoben, versprochen.

Wie schon in den letzten zwei Abschnitten beschrieben, können Sie sich sicherlich auch denken, dass es nicht möglich sein wird den traditionellen Advents-Weihnachtsmarkt durchzuführen. Auch wenn jetzt viele denken, „Mensch, das ist doch unter freiem Himmel“, so werden uns vermutlich die geltenden Auflagen daran hindern, den Weihnachtsmarkt so zu gestalten, wie wir es in den Jahren zuvor gewohnt waren.

Auch mich stimmen diese Absagen sehr traurig, versuche aber trotzdem zuversichtlich in die Zukunft zu blicken und wünsche Ihnen und Ihren Familien eine besinnliche Vorweihnachtszeit, erholsame Weihnachtsfeiertage und hoffe, dass Sie den Großteil Ihrer Geschenke bereits zu Hause haben und relativ stressfrei die letzten Wochen in diesem Jahr genießen können.

Ihr Bürgermeister
Marcel Struppert