Dorffunk 11/2021

Liebe Molschleberinnen, liebe Molschleber, 

im heutigen Dorffunk möchte ich auf einige Beschwerden bezüglich der Friedhofsgebühren eingehen. Unsere Verwaltungsgemeinschaft in Friemar hat in mühevoller Kleinarbeit und stundenlangen Kalkulationen unsere Gemeindesatzungen auf den aktuellen Stand gebracht und in diesem Zuge wurden auch alle Gebührensatzungen aktualisiert und angepasst.
Die Friedhofssatzung wurde das letzte Mal 2007 geändert und Veränderungen im Gesetzestext machten eine Anpassung zwingend erforderlich. In diesem Zuge wurden auch alle Kosten und Einnahmen neu kalkuliert und neue Gebühren festgelegt. Dass dies trotz gleicher Grabgrößen von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich ist, rührt daher, dass jede Gemeinde unterschiedliche Faktoren, wie Grundstücksgröße, Pflegeaufwand,
Personalkosten, berücksichtigen muss. Die Kosten bei nicht gemeindeeigenen Friedhöfen können auch ganz anders sein. Da unsere Gebühren jahrelang auf sehr niedrigem Niveau waren, ist die Erhöhung für manche jetzt bestimmt schmerzhaft und eine stufenweise Erhöhung im Laufe der Jahre wäre sicherlich besser gewesen. Nachdem der Gemeinderat die neuen Satzungen beschlossen hatte, wurden die Änderungen der Satzung und Gebührenordnung durch die Kommunalaufsicht geprüft und freigegeben und sind nach dem öffentlichen Aushang in unserem Schaukasten wirksam geworden.
Wir verstehen den entstandenen Ärger und vielleicht wäre es besser gewesen, nach Beschluss der neuen Gebühren hier im Amtsblatt zu informieren. Dennoch ist dies kein Grund, die Mitarbeiter der VG unsachgemäß und absolut unangemessen verbal zu attackieren. Hier hätte ich mir gewünscht, vorab das Gespräch in der Sprechstunde zu suchen und sich den Sachverhalt erläutern zu lassen. Mit der Erhöhung der Gebühren ist es uns aber nun auch möglich, einige Veränderungen auf unserem Friedhof voranzutreiben. Erste Gespräche mit einem Landschaftsgestalter haben bereits stattgefunden und im ersten Schritt werden wir die Urnengemeinschaftsanlage neugestalten und eine deutlichere Abgrenzung dieser vornehmen. Wir hoffen, dies kurzfristig umsetzen zu können. Nach und nach sollen dann weitere Projekte angepackt und umgesetzt werden, dazu sind Sie herzlich eingeladen, Ihre Anregungen mit uns zu teilen.

Eigentlich hatten sich alle gewünscht, dass am dritten Oktoberwochenende wieder auf einem vollen Saal und mit Disco Kirmes gefeiert wird, aber leider musste wieder mit einer abgespeckten Variante gefeiert werden. Dennoch hat sich die Kirmesgesellschaft nicht unterkriegen lassen und mit seinen Ständchen an zwei Tagen und beim  Dämmerschoppen für Kirmesfeeling gesorgt. Wir danken den Kirmesmädels und -burschen für ihren Einsatz und Engagement und hoffen, im nächsten Jahr wieder eine richtige Kirmes feiern zu „dürfen“.

Zum Schluss des heutigen Dorffunkes möchte ich mich an unsere Seniorinnen und Senioren im Dorf wenden. Wenn es das Infektionsgeschehen zulässt und wir keine weiteren Maßnahmen aufgebrummt bekommen, dann möchte der Gemeinderat, wie auch ich als Bürgermeister Sie recht herzlich zur Seniorenweihnachtsfeier am 4. Dezember in unsere Gemeindeschenke einladen. Bei Kaffee und Kuchen, sowie einem kleinen Unterhaltungsprogramm möchten wir mit Ihnen gemeinsam einen schönen Nachmittag erleben. Weitere Infos folgen.

Ihr Bürgermeister
Marcel Struppert