Dorffunk 02/2021

Liebe Molschleberinnen, liebe Molschleber,

ein neues Jahr steht am Kalender, der Gemeinderat sowie ich, als Bürgermeister hoffen, Sie hatten einige ruhige Tage zum Erholen und konnten Weihnachten, wie auch den Jahreswechsel gut verbringen. Wir möchten Ihnen und Ihren Familien einen guten Start ins neue Jahr, sowie viel Gesundheit wünschen !

Vielleicht kann dieses Jahr etwas besser werden, als das letzte und wir können unser Dorfleben langsam wieder aufnehmen. Ich jedenfalls glaube daran und möchte Sie aufmuntern, dies ebenfalls zu tun und den Kopf nicht in den Sand zu stecken.

Wie einige Einwohner bereits festgestellt haben, wurden an den Parkplätzen am Friedhof jetzt Kurzzeitparkschilder aufgestellt, welche das Parken auf diesen Flächen bis zu einer Stunde begrenzt. Es fehlen noch die Ausnahmeschilder fürs Wochenende und am Abend, aber diese werden ebenfalls kurzfristig geliefert und dann montiert. Mit der zeitlichen Befristung dieser Kurzzeitparkplätze versuchen wir denen gerecht zu werden, die einen Parkplatz am Friedhof wünschen und geben aber gleichzeitig den Anwohnern die Möglichkeit, ihr Auto außerhalb dieser Zeiten dort zu parken. Wir wissen das die Parksituation dort angespannt ist und hoffen auf gegenseitige Rücksichtnahme, damit alle halbwegs zufrieden sind.

Wenn wir einmal in der Ecke beim Friedhof sind, möchte ich doch nochmals eindringlich die Halter von Haustieren bitten, die Geschäfte der Tiere entsprechend zu entsorgen und nicht einfach nach dem Motto „hier wohne ich nicht, es geht mich nichts an“ zu handeln.
Wir alle wollen, dass sich jeder einzelne in seiner Wohngegend wohlfühlt und dazu gehört auch der Respekt den Anwohnern gegenüber. Für mich und viele andere zählt es zum Anstand, dass ich mein Haustier nicht an der Hauswand, der Fassade oder auf Grünstreifen von anderen Einwohnern sein Geschäft verrichten lasse, nur weil ich denjenigen nicht leiden kann oder sonst irgendwelche Affinitäten gegenüber dem Einwohner habe. Ich muss das hier leider so konkret ausführen, weil wiederholt Hauswände und Fassaden mit Hinterlassenschaften von Haustieren verunreinigt wurden und die Halter auch entsprechend beobachtet wurden. Die Anwohner haben Vorfälle protokolliert und werden dies auf mein Anraten auch umgehend zur Anzeige und zur öffentlichen Information bringen, sollte dies nicht unterlassen werden.

Es macht mich traurig, dass wir über solch eine Situation in unserem Dorffunk berichten müssen, aber leider gibt es Anlass dazu.

Bleiben Sie schön gesund und wir hören und sehen uns.

Ihr Bürgermeister
Marcel Struppert