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   gemeinde - Zeittafel  

 

Zeittafel zur Molschleber Chronik 1990 - 2004

1990

Auflösung des Gemeindeverbandes Friemar.

Am 6. Mai fanden erste freie  Wahlen zur Gemeindevertretung nach der politischen Wende des Jahres 1989 statt. Abgeordnete der DBD, von denen bereits 7 der vorigen Gemeindevertretung angehörten, übernahmen die Führung. Der bisherigen Bürgermeisterin Regina Roth wurde erneut das Vertrauen ausgesprochen.

15. Juni Gründung des „Feuerwehrverein Molschleben e.V."; Kameraden der  Freiwilligen Feuerwehr Datterode leisten Starthilfe.

Molschleber Deponie „Hinter dem Sand" wird ab 1. November geschlossen.

Anschluss des ganzen Ortes an das Zentrale Trinkwasserversorgungsnetz wurde Ende des Jahres abgeschlossen.

1991

Der Friedhof an der Kirche wurde eingeebnet. Im Folgejahr wurde das Gelände rund um die Kirche neu begrünt und Kieswege angelegt.

Die LPG Molschleben – Friemar wurde aufgelöst. Am 1. Juli bildet sich die Handels- Agrar- und Bau- GmbH Molschleben und betreibt seither die Landwirtschaft als größter Betrieb des Ortes  nach marktwirtschaftlichen Prinzipien.

1992

Die Gemeinde Molschleben wurde Mitglied des neu gegründeten Wasser- und Abwasser -
Zweckverbandes Gotha und Landkreisgemeinden.

Die Eigenheime am Anger erhielten erstmalig eine eigene Straßenbeleuchtung.

Der „Hedborn" (Hauptbrunnen) am Schenksplatz wurde neu gebaut und es wurden neue formschöne Straßenlaternen errichtet.

Schenksplatz, Dorfplatz und Schulplatz werden neu gestaltet. Auf dem Schulplatz wurde auf der Fläche des früheren Feuerlöschteiches  eine Brunnenanlage mit einem Zierfischteich geschaffen. Neben dem Wohnblock an der Gothaer Straße wurde eine Kinderspielplatz eingerichtet.

1993

Die Partnerschaft mit der Gemeinde Vachendorf, Kreis Traunstein /Bayern wurde aufgenommen.

Bildung der Verwaltungsgemeinschaft „Nesseaue" mit den Gemeinden Eschenbergen, Friemar, Molschleben, Pferdingsleben, Tröchtelborn und Tüttleben.

1994

Neuformation der Verwaltungsgemeinschaft „Nesseaue" Friemar: neu hinzu gekommen sind die Gemeinden  Bienstädt, Nottleben und Zimmernsupra infolge der  Gebietsreform. Molschleben hatte sich nach zeitweiligem Austritt aufgrund gesetzlicher Anordnung wieder angeschlossen.
 
1995

Im Neubaugebiet „Am Hirtentor" begann die Entstehung eine Eigenheimsiedlung mit 32 Eigenheimstandorten.

Der Ort wurde an das Erdgasnetz der Stadtwerke Gotha GmbH angeschlossen. Etwa  ein Drittel der 293 Häuser ließen sich anschließen.

1996

Am 25. April erfolgte der erste Spatenstich für das neuen Feuerwehrgerätehaus.

1997

Am Kirchturm wurden die dringendsten Reparaturarbeiten ausgeführt. Die alte Kirchturmuhr wurde durch eine funkgesteuerte ersetzt. Vergoldete Zeiger und neue Ziffernblätter ermöglichen es nunmehr, die Zeit in allen vier Richtungen abzulesen.

Das neue Feuerwehrgerätehaus an der Gierstädter Straße konnte  nach einjähriger Bauzeit mit einem Kostenaufwand von 1,5 Mio. Mark zu Pfingsten seiner Bestimmung übergeben werden.

Die Partnerschaft mit der Gemeinde Chemaudin in Frankreich begann im August; erster Besuch französischer Gäste unter Leitung der Bürgermeisterin Genevieve Vacharet in Molschleben.

1998

Am Sportplatz konnte dank der Bereitstellung von Lottomitteln eine Unterstellmöglichkeit für die Sportler und deren Sportgeräte geschaffen werden. Sportler legten selber aktiv Hand an zur Verschönerung des Sportplatzes.

Zu insgesamt  drei Begegnungen kam es zu Ostern, Pfingsten und im Oktober mit den französischen Freunden des Partnerortes  Chemaudin. Höhepunkt eines Besuches zu Pfingsten  in Molschleben war die feierliche Unterzeichnung des Freundschaftsvertrages durch die beiden Bürgermeisterinnen Genevieve Vacharet und Regina Roth.

1999

Vachendorfer Gemeinderäte besuchten im Mai unter Leitung ihres Bürgermeisters Alois Hartel Molschleben und äußern sich anerkennend über die  erzielten Fortschritte.

Die Grundschule am Großen Lindenplatz wurde geschlossen, Kinder der 1.- bis 4. Klassen werden nur noch in der Grundschule Friemar unterrichtet.

2000

Thüringer Delegation nimmt vom 21.-24. Juni am Musikfest in Chemaudin teil; Ballstädter Männerchor und Musikschüler der Musikschule „Louis Spohr" treten auf.

2001

Der Großer Lindenplatz wurde komplett neu gestaltet, Wege wurden gepflastert und ein Brunnen mit drehender Kugel aufgestellt. Die beiden Kriegerdenkmäler wurden saniert.

Die Fassaden an der Gemeindeschenke konnte dank der Aufnahme der Gemeinde in das Förderprogramm der Dorferneuerung umfassend und stilgerecht rekonstruiert werden.

2002

Der „schiefe Turm" von Molschleben wurde wieder gerade gerückt. Die umfassende  Kirchturmsanierung konnte im Frühjahr abgeschlossen werden. Bei einem zünftigen Knopffest wurde die neu vergoldete Wetterfahne und der Knopf aufgesetzt.

Der Opfer des 2. Weltkrieges und der Gewaltherrschaft wurde am 2. Pfingstfeiertag
gedacht und eine Gedenktafel enthüllt.


Feierliche Einweihung aller im Jahre 2002 sanierten Gemeindeobjekte am 5. Oktober: Kindergarten, Hof der Gemeindeschenke und Standborn in der Backhausgasse.

Weihnachten wurde die restaurierte Orgel der Peter-und-Pauls-Kirche in einem festlichen Konzert wieder geweiht.

2003

Die Ortsdurchfahrt Molschleben wurde ab 3. März wegen der Straßen- und Kanalbaumaßnahmen in der Gothaer Straße und der Gierstädter Straße für mehr als 6 Monate gesperrt.

Rolf Bärwolf wurde am 27. April zum neuen Bürgermeister gewählt. Am 28. April wird Regina Roth  nach 20-jähriger Amtszeit als Bürgermeisterin von den Gemeinderäten feierlich verabschiedet.

An der Regelschule Molschleben, die seit 2000 den Namen „An der Nesse" trägt, finden die seit 1998 währenden vielfältigen Rekonstruktions- und Sanierungsarbeiten ihren Abschluss, u.a. wurde die Kohleheizung auf Gasheizung umgestellt.

Am 16. August nahm nach 42 Jahren eine Molschleber Fußballmannschaft wieder den aktiven Spielbetrieb in der 3. Kreisklasse auf.
 
Molschleben ist wieder für den Durchgangsverkehr frei – Straßenbau, Neubau der Fußwege und die Erneuerung der Brücke über den Graben an der Gothaer Straße sind am 28. Oktober zum Abschluss gekommen.

2004

Am 14. Januar wurde die Bürgermeisterin a.D. Regina Roth  mit der „Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland" durch den Bundespräsidenten Johannes Rau  in einer Feierstunde in der Gemeindeschenke Molschleben ausgezeichnet.